Personensuch-Anlagen (PSA)
Privat betriebene Personensuchanlagen haben in der Schweiz im Vergleich zum Ausland grosse Bedeutung
erlangt. PSA sind vor allem in Hotels, Spitälern, Produktions- und Handelsbetrieben ein unverzichtbares
Instrument geworden, welches die ständige Erreichbarkeit von Mitarbeitern, die nicht an einen festen
Arbeitsort gebunden sind, sicherstellt. Da das von einer PSA abgedeckte Gebiet auf die Gebäude und das
Areal des Betreibers beschränkt ist, spricht man auch von On-Site-Paging.Personensuchanlagen arbeiten heute mit Sendern im UHF-Bereich (420…480 MHz). Die
Konzessionserteilung und die Frequenzzuteilung erfolgen durch das BAKOM.
Die PSA-Zentrale wird heute im Regelfall über eine serielle Schnittstelle an die TVA und einen
ev. Alarmserver angeschlossen. Sie nimmt die Suchaufträge der Teilnehmervermittlungsanlage entgegen
und setzt diese auf einem oder mehreren Sendern ab. Die Übertragung ist heutzutage alphanumerisch,
also Klartext.
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